Häufige Fragen

Allgemein - Abrechnung

Ja und Nein. Selbstverständlich kümmern wir uns um alle zahnmedizinischen Belange unserer Patienten.  Die Biologische Zahnmedizin geht in der Betrachtung und der Behandlung der Menschen aber weit über das Spektrum klassischer Zahnarztpraxen hinaus. Unser Ziel ist nicht nur die Erhaltung ihrer Kaufähigkeit, sondern die optimale Gesundheit des gesamten Organismus. Unser Wissen aus der ganzheitlichen, biologischen und umweltmedizinischen Zahnmedizin fließt in jede unserer Behandlungen ein. Dies beginnt bei unserer besonders schonenden biologischen Prophylaxe, und erstreckt sich über die ganzheitliche Diagnostik, die enge Zusammenarbeit mit Ärzten und Heilpraktikern, bis hin zu den verwendeten biokompatiblen Materialen.

Selbstverständlich. Wir verstehen uns als langfristiger Partner für optimale Gesundheit all unserer Patienten.

Unsere Öffnungszeiten sind:

Montag: 08:00 – 13:00 Uhr
Dienstag, Mittwoch und Donnerstag: 08:00 – 12:00 und 13:30 – 18:00 Uhr
Freitag: 08:00 – 13:00 Uhr

Für Terminabsagen bitten wir Sie uns telefonisch zu kontaktieren.

Ja. Wir behandeln ohne Unterschied sowohl Kassen- als auch Privatpatienten.

Alle von der gesetzlichen Versicherung möglichen Zuschüsse werden berücksichtigt.

Ja. Alle zahnärztlichen Leistungen sind prinzipiell unverzüglich berechenbar. Ihre individuellen Zahlungsziele entnehmen Sie bitte der Rechnung.

Ja. Dentalmedizin Langweid arbeitet grundsätzlich mit dem Abrechnungsbüro zusammen, welches Ihnen kurzfristig kostenlose Teilzahlungen ermöglicht (i.d.R. 6 Monate). Bei längerfristigen Teilzahlungen über das Abrechnungsbüro werden Zinsen erhoben.

Alternativ empfehlen wir www.dentapart.de als Dienstleister für Zahnkredite.

Die Beantwortung von Anfragen Ihrer Versicherung verstehen wir als Service der Praxis und wird von uns gerne übernommen.

Ich habe einen Kostenvoranschlag erhalten. Was nun?

Haben Sie einen Kostenvoranschlag über Mehrkostenfüllungen (Kunststofffüllungen oder Keramik-Einlagefüllungen, Inlays) bekommen, bedarf dieser nicht der Genehmigung Ihrer gesetzlichen Versicherung, sondern muss lediglich von Ihnen unterschrieben werden.

Haben Sie einen sogenannten Heil- und Kostenplan (HKP) bekommen (z.B. bei geplanten Implantaten, Kronen, Prothesen) ist vor dem Abschluss der Behandlung die Genehmigung der Krankenkasse einzuholen, wenn Sie die Zuschüsse der gesetzlichen Versicherung in Anspruch nehmen möchten.

Einen HKP erkennen Sie anhand des rosafarbenen Formulars. Dieses leiten Sie bitte entsprechend frühzeitig an Ihre gesetzliche Versicherung weiter.

Besitzen Sie eine private Zusatzversicherung empfiehlt sich ebenfalls vorab den Kostenplan an diese weiterzuleiten, wenn Sie eine genaue Auskunft über die zu erwartenden Zuschüsse erhalten möchten.

Um mit der Behandlung beginnen zu können, benötigen wir:

  • Den genehmigten Heil – und Kostenplan (HKP) mit Ihrer Unterschrift
  • Alle weiteren zugesendeten Unterlagen (private Eigenanteile, rechtliche Aufklärung usw.) mit Ihren Unterschriften

Wir erstellen für Sie selbstverständlich einen Kostenvoranschlag über die geplante Behandlung. Eine Genehmigung ist vorab nicht notwendig. Möchten Sie die Zuschüsse Ihrer Versicherung zur geplanten Behandlung in Erfahrung bringen, empfehlen wir Ihnen jedoch, den Kostenvoranschlag vorab bei Ihrer Versicherung einzureichen.

Wir beraten Sie gerne bei zu erwartenden Erstattungsproblemen (Analogpositionen etc.) oder Rückfragen Ihrer Versicherung.

Zum Start Ihrer Behandlung benötigen wir Ihr schriftliches Einverständnis durch den von Ihnen unterschriebenen Kostenvoranschlag.

Ölziehen

  • 1-2 Teelöffel Ziehöl
  • Am besten morgens nüchtern nach dem Aufstehen
  • Öl spülen, ziehen, saugen, schlürfen
  • Zwischendurch immer wieder Pause machen, in der das Öl einwirken kann
  • Am Ende das Öl ausspucken und im Müll entsorgen (nicht schlucken, nicht im Waschbecken entsorgen)
  • Danach mit Wasser mehrmals ausspülen
  • Zur Schadstoffausleitung oder bei Parodontitis: lange ziehen (1x täglich, 20min und länger)
  • Bei Mundtrockenheit, empfindlichen Zahnhälsen, zur Pflege: kurz und häufiger (mehrmals täglich 2-5 Min.)
  • Hochwertige Öle verwenden, je nach Geschmack Kokosöl, Oliven-, Sonnenblumen-, Sesamöl (geröstet, ungeröstet), Schwarzkümmelöl

  • Zur Auswahl spezieller Mundziehöle beraten Sie gerne unsere Spezialistinnen für Biologische Prophylaxe!
  • Antibakteriell, antiviral, antimykotisch, entgiftend, pflegend

  • Hemmt Zahnstein und Plaquebildung

  • Aktiviert das Lymphsystem

  • Ausleitung von Schwermetallen und Schadstoffen

  • Optimal bei Mundtrockenheit, Mundgeruch, Karies, Parodontitis, empfindliche Schleimhäute und Zahnhälse

Fragen zu Implantaten und OPs:

Bei einem Sofortimplantat wird nach der Zahnentfernung sofort, d.h. im gleichen Eingriff, das Implantat in den Knochen eingebracht.

Keramikimplantate sind genauso bruchsicher wie Titanimplantate. Brücke sind theoretisch möglich, kommen jedoch äußerst selten vor.

Ist ein Knochenaufbau unvermeidbar, wird zunächst nur Knochen verwendet, der beim Patienten selbst gewonnen wurde (sog. autologer Knochen, Eigenknochen). Wird darüber hinaus ein Knochenersatzmaterial benötigt, bevorzugen wir sog. allogene Materialien humanen Ursprungs, die sich schnell in eigenen Knochen umbauen.

Sollte Ihnen eine Antibiotika-Prophylaxe vor der OP verordnet worden sein, nehmen Sie diese bitte 1 Stunde vor Beginn Ihres Termins entsprechend des Rezeptes ein. Den Rest der Packung müssen Sie nicht einnehmen.

Bei Bedarf erhalten Sie von uns eine Krankschreibung. Diese erstreckt sich meist über 3-5 Tage.

Hierbei wird dem Patienten direkt vor dem Eingriff eine geringe Menge Blut entnommen und zentrifugiert. Das Ergebnis ist eine Suspension mit einem hochkonzentrierten Anteil von Blutplättchen (Thrombozyten). In diesen Blutplättchen ist die Information für die Gewebeneubildung enthalten. Nach 15 Minuten ist die Membran zur Einlage in die Wunde fertig. Die PRF Technologie ist zu 100 Prozent autologen Ursprungs und dadurch vollständig biokompatibel.

Keramik-Sofortimplantate im sichtbaren Bereich erhalten eine langzeitprovisorische Krone aus Kunststoff, hier haben Sie weder eine Zahnlücke noch ein herausnehmbares Provisorium. Im nicht sichtbaren Seitenzahnbereich werden die Implantate in der Einheilphase nicht provisorisch versorgt.

Provisorien auf Implantaten sollten während der Einheilphase, also den ersten 4 Monaten nach der OP, nicht belastet werden, besonders in den ersten 6-8 Wochen. Das bedeutet, dass im Bereich der Implantate keine harte Nahrung (z.B. Nüsse, Äpfel) zerkleinert werden sollte und diese bewusst geschont werden sollten.

Eine gute Einheilung von Implantaten ist auch abhängig von ihrer optimalen Mitarbeit. Die Implantate dürfen in der Einheilphase (4 Monate) unter keinen Umständen belastet werden. Dies ist besonders wichtig in den ersten 6-8 Wochen.

Falls Sie direkt ein Provisorium bekommen, dient dies lediglich der Ästhetik, nicht der Funktion und darf daher nicht belastet werden.

Falls es dennoch belastet wird, kann es sein, dass das Implantat nicht im Knochen einheilt.

In der Regel ist eine Sofortimplantation möglich. Sollte dies nicht möglich sein, z.b. aufgrund großer Zysten an den erkrankten Zähnen, wird die Implantation ca. 6-8 Wochen nach der Zahnentfernung durchgeführt.

Alle verwendeten Materialen können auf Wunsch vorab labormedizinisch getestet werden.

Bitte beachten Sie die Hinweise zum Verhalten nach einer OP, die Sie von der Praxis oder Ihrem Behandler erhalten haben.

Konzentrieren Sie sich auf optimale Ernährung mit ausreichender Proteinzufuhr, viel Wasser (ohne Kohlensäure) und Stressreduktion. Planen Sie ausreichend arbeits- und stressfreie Zeit nach dem Eingriff ein.

Beginnen Sie 2 Wochen vor OP mit der Einnahme der empfohlenen Nahrungsergänzung, oder folgen Sie den Anweisungen Ihres Arztes oder Heilpraktikers.

Ein OP-Termin muss spätestens 4 Wochen im Voraus abgesagt oder verschoben werden.

Wir verzichten soweit es geht auf den Einsatz von Antibiotika. Bei einer Implantation erhalten Sie in der Regel eine einmalige, niedrig dosierte antibiotische Prophylaxe gemäß den aktuellen Leitlinien.

Nach der OP

Nach ca. 7-14 Tagen. Wir verwenden jedoch grundsätzlich resorbierbare Nähte, die sich nach einigen Wochen auflösen.

Sobald Sie sich vollständig genesen fühlen oder frühestens nach 2 Wochen.

Nehmen Sie ein frisch gewaschenes Baumwolltuch (kein Papiertaschentuch), machen Sie einen Knoten und drücken Sie es 20 Minuten auf Ihre Wunde (Druckverband). Bei nicht stoppender Blutung kontaktieren Sie bitte uns oder bei nicht Erreichen einen Notfallzahnarzt.

Leicht blutiger Speichel stellt keine starke Nachblutung dar, kann aber auf die gleiche Weise behandelt werden. Vermeiden Sie bitte jegliches Spülen im Mund, da es die Blutung erneut provoziert.

Nehmen Sie ein Schmerzmittel (z.B. Ibuprofen 400mg, 1-2 Tabletten alle sechs bis acht Stunden, maximal 6 Tabletten in 24 Stunden, Packungsbeilagen beachten) zu sich. Bei nicht abnehmenden Schmerzen kontaktieren Sie bitte uns oder bei nicht Erreichen den zahnärztlichen Notdienst.

Sollten Sie Tage nach der OP erneut Schmerzen, Schwellung oder eitrigen Geschmack im Mund haben, kontaktieren Sie die Praxis oder suchen Sie in schweren Fällen den zahnärztlichen Notdienst auf.

Bitte folgen Sie den Anweisungen der Praxis bzw. Ihres Arztes.

Verzichten Sie auf Sport, Sauna, und vermeiden Sie Stress. Erlauben Sie sich und ihrem Immunsystem, vollständig zu regenerieren.

Bringen Sie in diesem Fall bitte immer eine Begleitperson mit. Die Anästhesie kann Ihre Fahrtüchtigkeit für die Stunden nach dem Eingriff beeinträchtigen.

Üblicherweise, wenn die Betäubung nachgelassen hat.

Ja. Diese klingen in der Regel nach 3 bis 4 Tagen ab. Nach einer Woche ist die Wundheilung weitgehend abgeschlossen. Bei stärkeren Schmerzen melden sie sich bitte umgehend bei uns für einen Termin.

Fragen zum Zahnersatz (Kronen, Brücken, Prothesen)

Langzeitprovisorien sind in der Praxis am selben Tag hergestellte Kronen aus Kunststoff, welche fest zementiert werden, stabil sind und bereits sehr echt aussehen. Diese bleiben für die Zeit der Einheilung der Implantate im Mund und werden nach 3 bis 24 Monaten gegen die finalen Vollkeramik-Kronen ausgetauscht.

Meist ist eine abschließende Versorgung der Implantate nach 4-6 Monaten möglich.

In einfachen Fällen ist dies innerhalb eines Termins oder eines Tages mittels CEREC Keramikkronen möglich.